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Riester Rente: Zehn Jahre und gewinnbringende Rendite

Zehn Jahre Riester Rente, das bedeutet zugleich auch zehn Jahre Kritik und zehn Jahre Diskussionen. Dabei ist die Riester Rente deutlich besser als ihr Ruf – wenn der richtige Vertrag abgeschlossen wird, bei dem sich die Kosten im Rahmen halten.

Das ITA – Institut für Transparenz in der Altersvorsorge hat der Riester Rente in einer aktuelle Studie gar eine satte Rendite zugeschrieben. In der die Studienergebnisse des ITA begleitenden Presseerklärung heißt es dazu: „Die Studie hat beachtliche Ergebnisse hervorgebracht: Eine alleinstehende Person hat mit den untersuchten Riester-Renten über die letzten zehn Jahre zwischen 3,22 und 5,19 Prozent jährliche Rendite erzielt. Der Riester-Sparer mit einem Kind hat sogar Renditen zwischen 5,44 und 7,34 Prozent erreicht. Je mehr Kinder ein Riester-Sparer hat, desto höhere Erträge kann er für sich verbuchen.“

Dies gilt natürlich nicht für alle Riester Renten Verträge, hier muss den Kritikern der Riester Rente durchaus Recht gegeben werden. Doch die ITA-Studie zeigt, dass es tatsächlich Verträge gibt, die sich lohnen. Deshalb ist ein Riester Renten Vergleich zwingend erforderlich, um die guten Verträge von denen mit der schlechten Rendite unterscheiden zu können.

Fonds-Sparpläne beispielsweise, so auch ein Ergebnis der Studie, sind „nur mäßig rentabel“ und schaffen durch die Problematik an den Aktienmärkten nicht die Rendite, die eine klassische Riester Rentenversicherung erbringen kann.

Ankreiden lassen müssen sich zahlreiche Anbieter von Riester Renten Produkten jedoch immer noch eines: die mangelnde Transparenz. Dies ergab auch die Studie des ITA. Das Institut erhielt nur von sechs Anbietern Antworten, angefragt wurde hingegen bei 43 Anbietern. Es wird demnach weiter gemauert bei der für Versicherte so wichtige Transparenz. „Das ist ein Armuts-Zeugnis und belegt mangelndes Interesse an Transparenz“, war deshalb auch das klare Fazit des Institutsleiters Mark Ortmann zur geringen Rücklaufquote der Studie.

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