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Riester-Rente

Seit etwa acht Jahren existiert in Deutschland eine Fördermöglichkeiten zur privaten Altersvorsorge, die nach dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit, Walter Riester, benannt wurde. Die Rede ist von der so genannten Riester-Rente. Sie können sich darunter noch nichts vorstellen? Dann sind die nachfolgenden Informationen dafür gedacht, Ihnen einen ersten Einblick in das Prinzip der Riester-Rente zu geben. Auf dieser Form der staatlichen Förderung bauen schließlich auch alle anderen Riester-Produkte auf, unter anderem auch die Wohn-Riester-Förderung.

Historisches zur Riester-Rente

Eingeführt wurde die Riester-Rente im Jahr 2002. Der Hauptgrund: Da durch die Absenkung des Rentenniveaus von ehemals 70 Prozent auf nur noch 67 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens jedes Rentenversicherten eine finanzielle Lücke in den Renten entstand, sollte diese durch die Einführung neuer Förderungsmöglichkeiten geschlossen werden. Dies gelang allerdings nur teilweise.

Riester-Rente als Ersatz für sinkende staatliche Rentenleistungen gedacht

So ist die Riester-Rente nicht als Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung zu verstehen, sondern lediglich als Ersatz für einen Teil des Kapitalausfalls, den die Reduzierung der staatlichen Vorsorgesysteme in den letzten Jahren und Jahrzehnten mit sich brachte. Das bedeutet im Umkehrschluss: Durch die Einführung der Riester Rente hat der Rentner nach Eintritt in den Altersruhestand nicht mehr Kapital als zuvor zur Verfügung, sondern es wird lediglich dafür gesorgt, dass er nicht mit bedeutend weniger Geld zum Leben auskommen muss.

Seit das Rentenniveau jedoch immer weiter absinkt, kann auch die Förderung mithilfe der Riester-Rente diese Ausfälle nicht mehr zum größten Teil auffangen. Es bleibt dabei bei dem Rat vieler Experten: Sie sollten sich bei Ihrer privaten Altersvorsorge nicht nur auf staatliche Produkte verlassen, sondern tunlichst auch mittels eigener Vorsorgemaßnahmen Ihren Teil dazu beitragen, dass Sie ein ausreichendes Einkommen im Alter haben.

Riester-Förderung im Detail

Kommen wir nun zu der Frage, wie die Förderung durch die Riester-Rente überhaupt genau aufgebaut ist. Grundsätzlich besteht die staatliche Förderung per Riester-Rente aus zwei Komponenten – zum einen die Zulage an sich, andererseits die Steuerersparnis, welche sich im Rahmen des Sonderausgabenabzugs in der Jahressteuererklärung ergibt.

Bei der Zulage muss jedoch nochmals unterschieden werden. Hier gibt es zu einem die Grundzulage, welche jedem Förderberechtigten zusteht und zum anderen die Kinderzulage, die für jedes Kind gewährt wird, dass nach dem Gesetz kindergeldberechtigt ist. Zusätzlich gibt es noch eine weitere Zulage für Personen unter 25 Jahren, den so genannten Berufseinsteigerbonus. Hier kommt es allerdings, entgegen dem Namen, nicht darauf an, ob derjenige wirklich Berufseinsteiger ist, sondern ausschließlich auf die Altersgrenze. Ist die förderberechtigte Person unter 25 Jahre alt, erhält sie eine einmalige Sonderzulage in Höhe von 200 Euro.

Bleibt noch die Frage, wie hoch die Grundzulage sowie die Kinderzulage ausfallen. Momentan gelten dabei folgende Beträge: Die Grundzulage beträgt pro förderberechtigter Personen 154 Euro jährlich, für jedes Kind gibt es zusätzlich 185 Euro pro Jahr. Eine Sonderregelung gilt für Kinder, die nach 2008 geboren wurden. Hier erhöht sich die Kinderzulage pro Kind und Jahr auf 300 Euro. Grundsätzlich wird die Kinderzulage für jeden Zulageberechtigten ausgezahlt, der für das betreffende Kind für mindestens ein Jahr Kindergeld erhalten hat. Bei verheirateten Ehepaaren hat grundsätzlich die Mutter Anspruch auf die Kinderzulage, lediglich auf schriftlichen Antrag kann diese auch dem Vater zugesprochen werden.

Bereits angesprochen hatten wir den so genannten Sonderausgabenabzug. Hierbei können in der Einkommenssteuererklärung abzugsfähige Aufwendungen als Sonderausgaben abgeschrieben werden, woraus sich eine Steuerersparnis ergibt. Seit dem Jahr 2008 beträgt die Höhe dieses Sonderausgabenabzugs 2.100 Euro pro Jahr. Sie steht jedem förderberechtigten Sparer zu.

Alle Zulagen und Förderungen der Riester-Rente im Überblick:

  • 154 Euro staatliche Grundzulage
  • 185 Euro Zulage für jedes vor 2008 geborene Kind
  • 300 Euro Zulage für jedes ab 2008 geborene Kind
  • 200 Euro Einmalzulage für Riester-Sparer, die bei Vertragsabschluss höchstens 25 Jahre alt sind
  • Bis zu 4 Prozent des rentenversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens des Vorjahres als staatliche Zulage – mindestens jedoch 60 und maximal 2.100 Euro
  • Bis zu 2.100 Euro Eigenleistungen steuerlich als Sonderausgaben absetzbar

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Wer kann Riester-Förderung nutzen?

Doch wer kann eigentlich im Rahmen des Riester-Rente-Programms gefördert werden? Grundsätzlich steht die Förderung jedem rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer zu.

Für Selbstständige ist eine Förderung durch die Riester-Rente nicht möglich, für sie gibt es jedoch die so genannte Rürup-Rente – ein ähnliches Modell, das lediglich in einigen Details abweicht.

Auch Beamte, Wehrdienst- und Zivildienstleistende, Arbeitslose, Frührentner und Personen, die sich im Kindererziehungsurlaub befinden, haben Anspruch auf die Förderung durch die Riester-Rente. Ebenso Freiberufler und Selbstständige, sofern diese über die Künstlersozialkasse versichert sind.

Nicht förderberechtigt ist dagegen derjenige, der sich lediglich freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert hat. Das Gleiche gilt für alle geringfügig Beschäftigten sowie bereits im Ruhestand befindlichen Personen, die ihre Altersrente beziehen. Für geringfügig Beschäftigte besteht lediglich die Möglichkeit, auf die Versicherungsfreiheit zur Rentenversicherung zu verzichten und sich damit versicherungspflichtig zu machen. In diesem Zusammenhang steht ihnen dann auch die Förderung durch die Riester-Rente zu. Ob sich das allerdings lohnt, steht auf einem anderen Blatt.

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