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Riester-Rente ohne Job

Riester-Rente für Hausfrauen und -männer, Arbeitslose und in der Elternzeit

Nicht nur für Arbeitnehmer ist die Riester-Rente als private Altersvorsorge geeignet. Denn auch viele andere Sparer haben Zugang zu den Zulagen und Steuervorteilen, die der Staat gewährt. Von den Vorzügen der staatlich geförderten Riester-Verträge profitieren nämlich auch Ehepartner von Riester-Sparern, Erziehende, pflegende Angehörige, Arbeitslose, Erwerbsunfähige und Hartz-IV-Empfänger. Die Stiftung Warentest hat die einzelnen Lebenssituationen einmal genauer unter die Lupe genommen:

Hausfrau und Hausmann

Ehepartner von Riester-Sparern sind, auch ohne in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert zu sein, „"mittelbar förderberechtigt“". Seit 2012 müssen diese eine Eigenleistung von mindestens 60 Euro pro Jahr erbringen, um in den Genuss der Zulage zu kommen. In diesem Zusammenhang ist allerdings auch die Einzahlung des Riester-Sparers entscheidend. Die volle Zulage gibt es nämlich nur, sofern dieser (zusammen mit den Zulagen) mindestens 4 % seines rentenversicherungspflichtigen Vorjahresbruttoeinkommens einzahlt. Wird beispielsweise nur die Hälfte eingezahlt, haben beide Partner auch nur Anspruch auf die hälftigen Zulagen. Ehepaare mit einem mittelbar förderberechtigten Partner können die Beträge und Zulagen als Sonderausgaben bis maximal 2.160 Euro beim Finanzamt geltend machen.
Eingetragene Lebensgemeinschaften sind von dieser Riester-Förderung ausgeschlossen.

Elternzeit

In den ersten drei Jahren nach der Geburt des Kindes ist der Erziehende förderungsberechtigt. Unabhängig vom Verdienst ist für die volle Zulage nur der Sockelbeitrag von 60 Euro zu leisten. Werden während dieser Zeit ein oder mehrere weitere Kinder geboren, verlängert sich die neue Elternzeit um die Zahl der Monate, die für das erstgeborene Kind nicht genutzt wurden. Auch bei Freiberuflern und Selbstständigen führt die Betreuung zur gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Es besteht somit ebenfalls Anspruch auf Riester-Förderung.

Arbeitslosigkeit, Hartz-IV

Empfänger von Arbeitslosengeld I sind noch immer in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert und somit förderberechtigt. Hartz-IV-Empfänger werden den Pflichtversicherten gleichgestellt. Das der Eigenbeitrag vom Vorjahreseinkommen abhängig ist, haben Sparer die Möglichkeit,  weniger einzuzahlen, die Zulage wird entsprechend gekürzt. Des Weiteren kann der Riester-Vertrag unter Verzicht der Zulagen einige Zeit ausgesetzt werden. Eine Vertragspause sollte der Kündigung in jedem Fall vorgezogen werden. Denn bei einem Ausstieg aus dem Vertrag muss der Sparer alle Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen.

Gibt es kein ALG II, da das Vermögen (angespartes Riester-Vermögen bleibt außen vor) die vorgegebenen Freigrenzen übersteigt, sollte darauf geachtet werden, dass der Riester-Sparer arbeitssuchend gemeldet ist, da er ansonsten nicht förderungsberechtigt ist.

Erwerbsunfähigkeit

Wer wegen langer Krankheit oder Erwerbsunfähigkeit aus dem Berufsleben ausgeschieden ist, hat auch weiterhin Anspruch auf eine Förderung. Bedingung ist, dass das Geld von der Krankenkasse ausgezahlt wird. Wer eine Rente wegen Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit bezieht, kann seit 2008 ebenfalls in den Genuss der staatlichen Riester-Förderung kommen.

Pflege von Angehörigen

Riester-Sparer, die aufgrund der Pflege von Angehörigen nicht arbeiten können, sind förderungsberechtigt. Dafür müssen nachweislich mindestens 14 Stunden pro Woche für die Pflege des Angehörigen aufgebracht werden. In diesem Fall zahlt die Pflegekasse die Rentenversicherungsbeiträge.

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